Autorenname: Kai

Training, Ernährung und Lifestyle

Studie des Monats März 2026

Muss Muskelaufbau bis zum Muskelversagen gehen? Muss Muskelaufbau bis zum Muskelversagen gehen? Eine aktuelle Meta-Analyse widerlegt den No Pain, No Gain-Mythos Der Slogan „No Pain no gain“ steckt noch vielen Sportlern im Kopf, wenn es um das Thema Muskelaufbau geht. Noch immer hält sich hartnäckig die Meinung, dass nur Training bis zum momentanen Muskelversagen erfolgreich ist. Eine Meta-Analyse liefert interessante Ergebnisse. Januar 2026 Methodik Untersucht wurden Studien die sich mit dem Thema Muskelhypertrophie auseinander gesetzt haben. Durchsucht wurden Datenbanken von Pubmed, Scopus und Sportdiscus mit gesunden Erwachsenen jeden Alters und mit Erfahrung im Widerstandstraining. In Frage kamen Studien, die (A) momentanes Muskelversagen gegenüber Nicht-Versagen, (B) Satzversagen gegenüber Nicht-Versagen oder (C) die unterschiedliche Schwellenwerte im Geschwindigkeitsverlust untersuchten. Ergebnisse Zum einen heißt das für die Praxis, dass ein Training für den langfristigen Erfolg eine gewisse Schwelle erreichen muss, jedoch nicht bis ans absolute Limit gehen muss. Besonders für Schmerzpatienten bedeutet das, dass ein effektives Muskelaufbautraining möglich ist. Fazit und Ableitung für die Praxis Die Untersuchung verdeutlich die Wichtigkeit einer bewussten und zielgerichteten Versorgung mit Nährstoffen. Insbesondere eine ausreichende Zufuhr von Makronährstoffen. Auch wenn diverse Diäten andere Ergebnisse versprechen und der Wunsch von Muskelwachstum und Körperfettreduktion groß ist, ist von einem Defizit von mehr als 500 kcal abzuraten. Alles andere führt zum sogenannten Jojo- Effekt und ist nicht Nachhaltig. Hier gehts zur Studie Neues aus der Wissenschaft   Back Training Das Training: Strategien wie du deine Trainingsziele erreichst 1. April 2023 Das Training: Strategien wie du deine Trainingsziele erreichst Wenn du deine Fitness steigern, dein Gewicht reduzieren oder die Form deines Lebens erreichen möchtest, dann ist es wichtig gezielte Maßnahmen anzuwenden. In diesem Artikel erfährst du mehr darüber, wie du effektiv trainierst und ein klares Ziel vor Augen hast. Lass uns beginnen! Das sportliche Training Um die eigene Leistung zu verbessern, müssen wir verstehen, was „Training“ eigentlich bedeutet. Dabei… Weiterlesen Allgemein Alles, was Sie über den Hormonhaushalt wissen müssen 15. Mai 2023 Alles, was Sie über den Hormonhaushalt wissen müssen Hormone sind Wirkstoffe, die vom Körper selbst in abgegrenzten Drüsenorganen produziert werden. Sie sind lebenswichtig für spezielle Prozesse im Stoffwechsel. Doch was sind eigentlich Hormone und welche Hormone gibt es? Welche Auswirkung hat ein hormonelles Ungleichgewicht? Dieser kleine Leitfaden gibt dir ein besseres Verständnis über deine Hormone. Was sind Hormone? Hormone sind chemische Wirkstoffe, der der Körper selbst in den… Weiterlesen Allgemein, Training Krafttraining im Alter: Die Geheimnisse für einen starken und gesunden Körper 24. Februar 2024 Krafttraining im Alter: Die Geheimnisse für einen starken und gesunden Körper Deutschland wird immer älter. Dieser demografische Wandel ist größtenteils bekannt. Im Jahr 1991 waren knapp 15 % der Bevölkerung über 65- Jahre alt. 2021 stieg der Anteil der über 65-jährigen Bevölkerung auf 22 %. Die Zahl, der über 85-Jährigen hat, sich im gleichen Zeitraum sogar verdoppelt. (von 1,2 Millionen (1991) auf 2,6 Millionen (2021) über 85 Jahre)…. Weiterlesen Zurück12Nächste Medien Pixabay Literaturquellen Chaise Murphy; Karsten Koehler (2022): Energy deficiency impairs resistance training gains in lean mass but not strength. A meta-analysis and meta-regression. In: Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports 32 (1), S. 125–137. DOI: 10.1111/sms.14075.

Studie des Monats März 2026 Weiterlesen »

Training, Ernährung und Lifestyle

Studie des Monats Januar 2026

Kaloriendefizit beeinträchtigt das Muskelwachstum Eine Meta-Analyse und Meta-Regression macht es deutlich: Ein zu hohes Kaloriendefizit beeinträchtigt das Muskelwachstum durch Muskeltraining, nicht aber den Aufbau von Kraft: Muskeln aufbauen und gleichzeitig den Fettverlust vorantreiben. Das ist der Wunsch vieler Fitnesssportler. Gerade in den sozialen Medien wird hier mit diversen Crash-Diäten und anderen schnellen Diäterfolgen geworben. Zusätzlich ist der Effekt nachhaltig und einfach. Besonders oft schwebt dabei das Defizit von mind. 500 kcal herum.  Eine Übersichtsarbeit von Murphy & Köhler aus dem Jahr  2022 hat sich näher angeschaut.  Januar 2026 Methodik Die beiden Forscher führten eine Meta-Analyse und Meta-Regression durch, die den Einfluss von Energieunterversorgung auf Krafttrainingsergebnisse untersucht. Er erfolgte eine systematische Überprüfung von randomisierten kontrollierten Studien durch, die Krafttraining in Kombination mit einem Kaloriendefizit über mindestens drei Wochen durchführten. Sie verglichen zwei Gruppen: eine in einem Kaloriendefizit (RT+ED) und eine ohne (RT+CON). Ergebnisse Die Analyse ergab, dass die Zuwächse an fettfreier Masse in der Gruppe mit Kaloriendefizit deutlich beeinträchtigt waren, während die Kraftzuwächse nicht signifikant unterschiedlich zwischen den Gruppen waren. Die Meta-Regression zeigte, dass ein tägliches Kaloriendefizit von etwa 500 kcal die Zunahme an fettfreier Masse verhinderte. Die Studie verdeutlicht, dass ein zu lang anhaltender Energiemangel die Muskelmasse reduziert, aber die Kraftentwicklung weniger beeinflusst Fazit und Ableitung für die Praxis Die Untersuchung verdeutlich die Wichtigkeit einer bewussten und zielgerichteten Versorgung mit Nährstoffen. Insbesondere eine ausreichende Zufuhr von Makronährstoffen. Auch wenn diverse Diäten andere Ergebnisse versprechen und der Wunsch von Muskelwachstum und Körperfettreduktion groß ist, ist von einem Defizit von mehr als 500 kcal abzuraten. Alles andere führt zum sogenannten Jojo- Effekt und ist nicht Nachhaltig. Hier gehts zur Studie Neues aus der Wissenschaft   Back Training Das Training: Strategien wie du deine Trainingsziele erreichst 1. April 2023 Das Training: Strategien wie du deine Trainingsziele erreichst Wenn du deine Fitness steigern, dein Gewicht reduzieren oder die Form deines Lebens erreichen möchtest, dann ist es wichtig gezielte Maßnahmen anzuwenden. In diesem Artikel erfährst du mehr darüber, wie du effektiv trainierst und ein klares Ziel vor Augen hast. Lass uns beginnen! Das sportliche Training Um die eigene Leistung zu verbessern, müssen wir verstehen, was „Training“ eigentlich bedeutet. Dabei… Weiterlesen Allgemein Alles, was Sie über den Hormonhaushalt wissen müssen 15. Mai 2023 Alles, was Sie über den Hormonhaushalt wissen müssen Hormone sind Wirkstoffe, die vom Körper selbst in abgegrenzten Drüsenorganen produziert werden. Sie sind lebenswichtig für spezielle Prozesse im Stoffwechsel. Doch was sind eigentlich Hormone und welche Hormone gibt es? Welche Auswirkung hat ein hormonelles Ungleichgewicht? Dieser kleine Leitfaden gibt dir ein besseres Verständnis über deine Hormone. Was sind Hormone? Hormone sind chemische Wirkstoffe, der der Körper selbst in den… Weiterlesen Allgemein, Training Krafttraining im Alter: Die Geheimnisse für einen starken und gesunden Körper 24. Februar 2024 Krafttraining im Alter: Die Geheimnisse für einen starken und gesunden Körper Deutschland wird immer älter. Dieser demografische Wandel ist größtenteils bekannt. Im Jahr 1991 waren knapp 15 % der Bevölkerung über 65- Jahre alt. 2021 stieg der Anteil der über 65-jährigen Bevölkerung auf 22 %. Die Zahl, der über 85-Jährigen hat, sich im gleichen Zeitraum sogar verdoppelt. (von 1,2 Millionen (1991) auf 2,6 Millionen (2021) über 85 Jahre)…. Weiterlesen Zurück12Nächste Medien Pixabay Literaturquellen Chaise Murphy; Karsten Koehler (2022): Energy deficiency impairs resistance training gains in lean mass but not strength. A meta-analysis and meta-regression. In: Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports 32 (1), S. 125–137. DOI: 10.1111/sms.14075.

Studie des Monats Januar 2026 Weiterlesen »

Training, Ernährung und Lifestyle

Studie des Monats Januar 2025

HIIT hat einen langfristigen positiv Effekt Je oller, desto doller. Hoch intensives Intervalltraining verbessert die Gehirnfunktion bei älteren Erwachsenen. Dieser Effekt hält sogar Jahre an! Hohe intensive Intervalle sind anstrengende und intensive Trainingseinheiten. Sie sind kurz und knackig und ermöglichen schweißtreibende und zeitsparende Einheiten durchzuführen. Trotz der Vorteile bauen viele Sportler solche Einheiten nicht ihr regelmäßiges Training ein. Besonders die Generation 50+ schrecken davor zurück. Eine Langzeitstudie zeigt nun warum diese Einheiten nicht nur aus körperlicher Sicht wichtig sind und warum sich sich die Ergebnisse sogar langfristig lohnen.  Januar 2025 Methodik Die Studie untersuchte mit 151 Teilnehmern drei verschiedene Intensitätsbereiche: niedrige (LIT), mittlere (MIT) bzw. Hochintensitätsintervalltraining (HIIT). Die Teilnehmer waren zwischen 65-85 Jahren ohne kognitive Defizite. Alle Teilnehmer absolvierten Jeder Teilnehmer nahm an 72 überwachten Übungssitzungen über einen Zeitraum von 6 Monaten teil. Die Programme bestanden aus: 30 min Balance-, Dehn- und Entspannungsübungen (niedrige Intensität) 30 min zügiges Gehen, 60–75 % der max. Herzfrequenz (HF) auf dem Laufband (mittlere Intensität) 25 min hochintensive Intervalle, 4×4 min, 3 min Pause, 85–95 % max. HF auf dem Laufband. (hohe Intensität) Ergebnisse Die Studie ergab, dass gerade bei der hochintensiven Belastungsgruppe signifikante Verbesserungen im Bereich der kognitiven Gesundheit. Die Untersuchung ergab erstaunlicherweise, das selbst 5 Jahren nach der Studie die Verbesserungen noch deutlich messbar war. Dies zeigt, dass ein intensives Intervallworkout eine langhaltende Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten bewirken kann. Die altersbedingten degenerativen Veränderungen des Gehirns können so verlangsamt werden. Dies ist besonders für Demenz-Erkrankungen von enorm wichtiger Bedeutung. Fazit und Ableitung für die Praxis Es spricht besonders für Senioren nichts gegen hohe Intervalle. Schon ein dreimal wöchentliches intensives Herz-Kreislauf-Training über einen Zeitraum von 6 Monaten hat einen enormen Effekt auf unsere geistige Gesundheit. So kann am Ende eines Krafttrainings ein 4×4 minütige Ausdauereinheit eingebaut werden. Dabei sollte Belastungen zwischen 85-95% der max. Herzfrequenz liegen. Getreu nach dem Motto: Je oller, desto doller, sollten auch Senioren nicht davor abschrecken sich bis ans Limit zu belasten. Eine ärztliche Zustimmung und die Zusammenarbeit mit geschultem Personal ist dabei dringend zu empfehlen. Hier gehts zur Studie Neues aus der Wissenschaft   Back Studie des Monats, Wissenschaft Studie des Monats Dezember 2024 3. Dezember 2024 Kaloriendefizit beeinträchtigt das Muskelwachstum Eine Meta-Analyse und Meta-Regression macht es deutlich: Ein zu hohes Kaloriendefizit beeinträchtigt das Muskelwachstum durch Muskeltraining, nicht aber den Aufbau von Kraft: Muskeln aufbauen und gleichzeitig den Fettverlust vorantreiben. Das ist der Wunsch vieler Fitnesssportler. Gerade in den sozialen Medien wird hier mit diversen Crash-Diäten und anderen schnellen Diäterfolgen geworben. Zusätzlich ist der Effekt nachhaltig und einfach. Besonders oft schwebt dabei das Defizit von… Weiterlesen Medien Pixabay Literaturquellen Blackmore, Daniel G.; Schaumberg, Mia A.; Ziaei, Maryam; Belford, Samuel; To, Xuan Vinh; O’Keeffe, Imogen et al. (2024): Long-Term Improvement in Hippocampal-Dependent Learning Ability in Healthy, Aged Individuals Following High Intensity Interval Training. In: Aging and disease. DOI: 10.14336/AD.2024.0642.

Studie des Monats Januar 2025 Weiterlesen »

Kohlenhydrate – besser als ihr Ruf!

Kohlenhydrate – besser als ihr Ruf! Kohlenhydrate zählen zu den wichtigen Makronährstoffen und sind elementarer Bestandteil einer gesunden Ernährung, zudem sind sie in vielen Lebensmitteln enthalten. Daher können die wenigstens auf sie verzichten, vor allem in einer Diät. Funktion im Körper, Einteilung und Tipps beim Verzehr. Die Funktionen der Kohlenhydrate im Körper Die wichtigste Aufgabe der Kohlenhydrate im Körper ist die Energiebereitstellung. Der menschliche Körper bekommt aus einem Gramm Zucker knapp 4,1 kcal heraus. Besonders bei kurzen und intensiven Belastungen greift der Körper auf die Kohlenhydrate zurück. Im Muskel kann der Körper die Energiebereitstellung der Kohlenhydrate durch Proteine und Fette ersetzen. Das Gehirn, das Nervensystem, rote Blutkörperchen und das Nierenmark sind bei normaler Mischkost auf Kohlenhydrate als Energieträger angewiesen. Im Körper sind die Speicher begrenzt und individuell verschieden. Im Muskel selbst kann der Körper zwischen 200-500 gr. speichern, in der Leber sind es zusätzlich zwischen 80-120 gr. Verdauung der Kohlenhydrate Kohlenhydrate erreichen den Darm nur in Form von Einfachzucker. Die Verdauung beginnt dabei schon im Mund durch Zerkleinerung und das hinzugeben von Speichel mit einem kohlenhydratspaltenden Enzym. Über die Speiseröhre gelangt der Speisebrei in unseren Magen und wird hier nicht weiterverarbeitet. Die Hauptverdauung findet im Dünndarm statt. Hier werden mithilfe weiterer Enzyme die Kohlenhydrat-Ketten bis auf die Endprodukte Glukose, Galaktose und Fruktose gespalten. Erst dann gelangen sie über die Pfortader zur Leber. In der Leber wird ein Teil verarbeitet, der andere Teil wird über das Blut im Körper verteilt. Hier gelangt es zum Zielort zum Beispiel im Muskel oder im Gehirn.   In der Leber wird ein Teil der Kohlenhydrate verarbeitet, der andere Teil wird über die Blutbahn zu den Zellen im Körper gebracht. So gelangen die Kohlenhydrate zum Muskel und können dort entweder für die Energiebereitstellung verwendet werden oder werden in Form von Glykogen gespeichert. Auch in der Leber wird ein großer Teil für die Energiebereitstellung verwendet. Überschüssige Kohlenhydrate speichert die Leber ebenfalls in Form von Glykogen. Die Leber kann zwischen 80-120 gr. während im Muskel einer Speicherkapazität zwischen 200-500g. Einteilung der Kohlenhydrate Unter der dem Begriff Kohlenhydrate werden zahlreiche organische Verbindungen zusammengefasst, deren Gemeinsamkeit der Grundaufbau von Kohlenstoff-, Wasserstoff- und Sauerstoffatomen. Je nach Anzahl der Moleküle werden sie nach Kettenlänge eingeteilt.  Kettenglieder Bezeichnung Name Typische Lebensmittel 1 Einfachzucker (Monosaccharide) Traubenzucker (Glukose), Fruchtzucker (Fruktose), Galaktose Süßigkeiten, Getränke, Obst, Milchprodukte 2 Zweifachzucker (Disaccharide) Rüben-/Rohrzucker (Saccharose), Malzzucker (Maltose), Milchzucker (Laktose) Haushaltszucker, Marmelade, Malzbier, Milchprodukte 3-30 Mehrfachzucker (Oligosaccharide) Künstliche Zucker (z. B. Maltodextrin) Kohlenhydratkonzentrate, Toast, Zwieback, Knäckebrot, Muttermilch >30 Vielfachzucker (Polysaccharide) Stärke (Amylose, Amylopektin), Glykogen, Zellulose Kartoffeln, Teigwaren, Reis, Getreide, Vollkornprodukte, Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte Das passiert mit deinem Körper, wenn du zu viele Kohlenhydrate isst Das Glykogen in der Leber benötigt der Körper für eine konstante Aufrechterhaltung des Blutzuckerspiegels, während er das Muskelglykogen für die muskuläre Leistungsfähigkeit benötigt. Im Umkehrschluss hilft aktive Bewegung also die Speicherkapazitäten stetig zu entleeren. Inaktivität hilft unsere Fettdepots wachsen zu lassen. Werden über die Nahrung stetig neue Kohlenhydrate aufgenommen, so wandelt der Körper diese überschüssigen Kohlenhydrate aufgrund voller Speicher in der Leber zu gesättigten Fetten um. Diese werden in das Lebergewebe eingelagert und als Fettmolekühle zum Zielorgan transportiert. Fettzellen sind ebenfalls in der Lage Kohlenhydrate umzuwandeln und diese einzulagern. Ein Teufelskreis der die Fettdepots wachsen lässt. Hier bestellen Warum ein stabiler Blutzuckerspiegel für Leistungsfähigkeit und Fettverbrennung entscheidend ist Ein konstanter Blutzuckerspiegel ist für unsere geistige und körperliche Leistungsfähigkeit unglaublich wichtig. Um den Blutzuckerspiegel zu regeln, besitzt der Körper ein sich gegenseitig bedingendes System. Insulin ist das einzige Blutzuckerspiegel senkende Hormon, als Gegenspieler dienen dem Körper unter anderem Kortisol, Adrenalin und Glukagon. Insulin fördert nicht nur die Aufnahme von Glukose in die Muskel- und Fettzellen, sondern auch die Aufnahme von Aminosäuren in die Muskulatur mit nachfolgender Proteinsynthese. Zusätzlich werden mithilfe von Insulin Fettsäuren im Fettgewebe gespeichert und die Freisetzung von Fettsäuren zur Energiebereitstellung gehemmt. Somit ist Insulin das stärkste anabole Hormon des Körpers.   Starke Schwankungen des Blutzuckerspiegels z.B. durch zu viel Aufnahme von Haushaltszucker werden durch eine starke Gegenregulierung von Insulin verursacht. Dabei kann es unter Umständen zu einem Abfall des Blutzuckerspiegels bis unter dem Ausgangswert erfolgen. Dies ist für die sportliche Leistungsfähigkeit und auch für die Gewichtsreduktion (=Heißhungerattacken) ungünstig. Körperliche Aktivität fördert die insulinunabhängige Glukoseaufnahme in die Zellen.   Back Allgemein Alles, was Sie über den Hormonhaushalt wissen müssen 15. Mai 2023 Hormone sind Wirkstoffe, die vom Körper selbst in abgegrenzten Drüsenorganen produziert werden. Sie sind lebenswichtig für spezielle Prozesse im Stoffwechsel. Doch was sind eigentlich Hormone und welche Hormone gibt es? Welche Auswirkung hat ein hormonelles Ungleichgewicht? Dieser kleine Leitfaden gibt dir ein besseres Verständnis über deine Hormone. Was sind Hormone? Hormone sind chemische Wirkstoffe, der der Körper selbst in den Drüsenorganen herstellt. Sie werden über die Blutbahn zum… Weiterlesen Zuckerersatzstoffe und Süßstoffe – Gesundheitliche Auswirkungen und Empfehlungen Um den täglichen Zuckerkonsum zu regulieren weichen viele gesundheitsbewusste auf Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe zurück. Süßstoffe besitzen eine hohe Süßkraft und eine kaum nennenswerte Energie (Ausnahme Aspartam und Thaumatin) Zuckeraustauschstoffe wie Sorbit, Xylit und Mannit werden vom Körper insulinunabhängig verwertet, wirken in hoher Dosis aber abführend.   Grundsätzlich sind die Meinungen über diese Stoffe sehr zwiegespalten. Die Studienlage erkannte bisher keine eindeutigen Zusammenhänge zwischen Süßstoffe und schlanken sportlichen Personen. Zudem sind diese Produkte hochtechnisiert und somit keine natürlichen Lebensmittel, Negativeffekte sind somit nicht ausschließbar. Grundsätzlich sollte der Geschmack auf weniger Süß getrimmt werden, um eine langfristige natürliche Ernährung anzustreben. Zufuhrempfehlung von Kohlenhydraten Kohlenhydrate sind für den Menschen nicht essenziell, der Körper kann Sie durch Aminosäuren, Glycerol und Milchsäure selbst ersetzen. Dennoch ist die klassische Empfehlung einen bewussten Konsum von Kohlenhydraten. Auch diverse Fachgesellschaften empfehlen bei Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes Typ II und Arteriosklerose eine bewusst betonte Kohlenhydratzufuhr.   Gerade bei intensiven Belastungen bieten sie als Energie- und Regenerationsquelle viele Vorteile.  Entleerte Glykogenspeicher und die Leber können nur über die Zugabe von Kohlenhydraten aufgefüllt werden, zusätzlich wird der Abbau von Aminosäuren verhindert. 1,0 – 1,5 gr. /kg Körpergewicht direkt nach dem Sport sowie 2-3 Stunden nach der intensiven Belastungen führen zu einer raschen Wiederauffüllung der entleerten Glykogenspeicher (Raschka et al. 2012)). Stresshormone sinken dadurch schneller ab und die Regeneration wird

Kohlenhydrate – besser als ihr Ruf! Weiterlesen »

Krafttraining

Krafttraining im Alter: Die Geheimnisse für einen starken und gesunden Körper

Krafttraining im Alter: Die Geheimnisse für einen starken und gesunden Körper Deutschland wird immer älter. Dieser demografische Wandel ist größtenteils bekannt. Im Jahr 1991 waren knapp 15 % der Bevölkerung über 65- Jahre alt. 2021 stieg der Anteil der über 65-jährigen Bevölkerung auf 22 %. Die Zahl, der über 85-Jährigen hat, sich im gleichen Zeitraum sogar verdoppelt. (von 1,2 Millionen (1991) auf 2,6 Millionen (2021) über 85 Jahre). (Statistisches Bundesamt, 2019).   Gerade daher wird es immer wichtiger gezielt dem Verlust von Kraft und Muskelmasse entgegenzuwirken. Alltägliche Aufgaben wie Treppen steigen, Einkäufe tragen oder das einfache aufstehen von einem Stuhls werden ab einem gewissem Alter immer schwieriger. In diesem Artikel geht es um die Verbesserung der Lebensqualität im Alter. Dabei werden die Vorteile eines Krafttrainings im Alter hervorgehoben und der Grund für den allmählichen Muskelverlust näher betrachtet.   Mit gezielten Maßnahmen und einem exemplarischen Trainingsplan können so das Risiko altersbedingter Krankheiten wie Diabetes, Herzerkrankungen und Osteoporose gesenkt werden. Krafttraining im Alter hilft die Lebensqualität im Alter zu steigern. Gründe für das Krafttraining im Alter Hauptursache für den Verlust von Muskelkraft im fortschreitenden Alter ist der altersbedingte Rückgang von Skelettmuskulatur. Diesen Prozess wird im Fachbereich als Sarkopenie bezeichnet. (Roth, Ferrell & Hurley, 2000; Roubenoff & Castaneda, 2001; Waters, Baumgartner & Garry, 2000). Auslöser sind altersbedingte Vorgänge wie der Rückgang der Proteinsynthese, Verlust von Muskelfasern aber auch ein gewisser Lebensstil, insbesondere Bewegungsmangel.   Darunter leiden besonders alltägliche Herausforderungen wie Treppensteigen, stehen und gehen, das Aufstehen von Stühlen oder das Tragen von Lasten. So sinkt zunehmend die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit und die Selbstständigkeit, sowie Selbstversorgung sind massiv gefährdet. Dies ermöglicht eine Teufelsspirale, die mit sinkender Lebensqualität einhergeht. Effekte eines zielorientierten Krafttrainings! Anpassungseffekte von Krafttraining sind altersunabhängig und so reagiert der Körper auf entsprechende Reize. All diese Effekte verbessern die persönliche Lebensqualität deutlich. Verbesserung der Kraftfähigkeit und Muskelhypertrophie! Regelmäßiges Widerstandstraining mit Gewichten erhält die Muskulatur und kann sie sogar aufbauen. Zum anderen ist es möglich bis ins hohe Alter schwere Widerstände zu bewegen. Dies beugt vor allem Rücken- und Gelenkbeschwerden vor und ermöglicht es unsere Einkäufe, unsere Wäsche etc. noch lange selbst tragen zu können. Erhöhte Knochenfestigkeit und Gelenkstabilität Ein weiterer großer Vorteil des Krafttraining ist die Verbesserung der Knochengesundheit. Regelmäßiges Training mit Gewichten kann dazu beitragen, die Knochendichte zu erhalten und das Risiko von osteoporotischen Frakturen zu verringern. Dies ist besonders wichtig, da ältere Erwachsene ein höheres Risiko für Knochenbrüche haben. Die Gelenke werden geschmiert, durch den Aufbau von Muskeln wachsen Sehnen und Bänder mit. Insgesamt werden die Gelenke stabiler. Der Stoffwechsel wird aktiv Mit zunehmendem Alter verlangsamt sich der Stoffwechsel, was zu einer Gewichtszunahme und einer Abnahme der Muskelmasse führen kann. Training kurbelt den Stoffwechsel, indem es den Körper dazu anregt, mehr Kalorien zu verbrennen, sowohl während des Trainings als auch in Ruhephasen. Durch die Steigerung des Stoffwechsels kann das Gewicht besser kontrollieren und die Körperzusammensetzung verbessern. Reduziertes Sturzrisiko Das Sturzrisiko ist bei älteren Erwachsenen erhöht, was zu schweren Verletzungen und Beeinträchtigungen führen kann. Krafttraining verbessert die muskuläre Koordination zwischen Muskeln und im Muskel selbst. Durch die gezieltes Training der Bein- und Rumpfmuskulatur können ältere Erwachsene ihre Mobilität erhalten, Gleichgewicht und Stabilität verbessern und sicherer durch den Alltag gehen. Trainierbarkeit und Empfehlungen für das Krafttraining für Ältere Das Krafttraining im Alter noch große Anpassungen hervorrufen kann ist unumstritten. Wichtig ist, dass das Krafttraining an die Bedürfnisse des Sportlers angepasst werden müssen. Hier spielen Faktoren wie Trainingserfahrung, körperliche Voraussetzungen, körperliche Beschwerden etc. eine große Rolle. Die Trainingsreize sollten so hoch sein, dass dem Verlust der Muskelmasse entgegengewirkt oder neu aufgebaut werden kann. Ebenfalls sollte der Kraftaufbau eine Rolle spielen. Studien zeigen, dass die Lebenserwartung eng mit der Körperkraft in Verbindung steht. (Gale, Martyn, Cooper & Sayer, 2007; Metter, Talbot, Schrager & Conwit, 2002; Newman et al., 2006; Rantanen et al., 2000; Sasaki, Kasagi, Yamada & Fujita, 2007) Dabei sollte Vorsicht bei standardisierten Plänen aus dem Internet geboten werden. Zwar bilden sie eine gute Grundlage für ein Training, dennoch müssen drei wichtige Punkte berücksichtigt werden: Punkt 1: Die Individualität: Jeder Sportler bringt andere Vorsetzungen mit. Alter, Geschlecht, körperliche Vorrausetzungen, aber Faktoren wie Trainingserfahrung und Krankheitsverlauf bilden individuell unterschiedliche Ausgangspositionen. Ein Plan, der auf mich abgestimmt ist, kann bei einem anderen Sportler keinen Effekt haben.   Punkt 2: Periodisierung Eine körperliche Leistung kann nicht auf lange Sicht gehalten werden. Der Körper erreicht an einem bestimmten Punkt eine gewisse Stagnation in der Leistung. Um ein Ergebnis auf dauerhaft zu behalten ist es wichtig, phasenweise andere Zielsetzungen zu haben. Ein stetiger Wechsel zwischen koordinativen Aufgaben, verschiedenen Kraftaspekten (z.B. Muskelaufbau und Kraftausdauer) und Training im konditionellen Bereich sind für eine langfristige körperliche Leistung wichtig.   Punkt 3: Progressive Belastungssteigerung Um eine Leistung zu verbessern, bedarf es einen überschwelligen Reiz. Ein dauerhaft gleicher Reiz führt zwangsläufig sogar zu einem Leistungseinbruch. Daher müssen Belastungen erhöht werden, dies kann kontinuierlich oder sprunghaft erfolgen. Um langfristige Effekte zu erzielen, sind kontinuierliche Reize besser. Handlungsempfehlung für ältere Menschen Die American College of Sport Medicine hat eine Handlungsempfehlung speziell für ältere Menschen empfohlen. Parameter Empfehlung Erläuterung Trainingshäufigkeit 2-3 Einheiten/ Woche 2-3 Einheiten für jede große Muskelgruppe Sätze/Serien 1-3 Sätze/ Übung 1 Satz für Trainingseinsteiger, Steigerung auf 2-3 Sätze Wiederholungen 10-15, 8-12 oder 15-20 10-15 Wdh zum Einstieg, 8.-12 Wdh zum Muskelaufbau, 15-20 zur Verbesserung der Kraftausdauer Intensität 60-70 % oder 70-85% vom absoluten Maximum (1RM) 60-70% bei Einsteiger, 70-85 % Fortgeschrittene Übungsauswahl 8-10 unterschiedliche Übungen Übungen die besonders große Muskelgruppen ansprechen und mehrere Gelenke mit einbeziehen Belastungsform Maschinen oder freie Gewichte Maschinen sind besonders für Einsteiger geeignet, mit zunehmender Erfahrung auch freie Übungen mit Hanteln Kraftsport im Alter ist essenziell Krafttraining im Alter hat nichts mit dicken Muskelbergen zu tun. Ebenfalls der Mythos das es im Alter eh nichts mehr bringen wird, ist vollkommen falsch. Krafttraining im Alter hält uns dauerhaft mobil und leistungsfähig. Treppensteigen, Einkäufe tätigen oder einfach das Enkelkind auf den Arm heben können sind Vorteile die Krafttraining im Alter mit sich bringen und dafür ist es nie zu spät. Plan Downloaden Medien Pixabay:  wal_172619 (Coverbild) Michal Jarmoluk   Pexels: Kampus

Krafttraining im Alter: Die Geheimnisse für einen starken und gesunden Körper Weiterlesen »

Welche Hormone gibt es?

Alles, was Sie über den Hormonhaushalt wissen müssen

Alles, was Sie über den Hormonhaushalt wissen müssen Hormone sind Wirkstoffe, die vom Körper selbst in abgegrenzten Drüsenorganen produziert werden. Sie sind lebenswichtig für spezielle Prozesse im Stoffwechsel. Doch was sind eigentlich Hormone und welche Hormone gibt es? Welche Auswirkung hat ein hormonelles Ungleichgewicht? Dieser kleine Leitfaden gibt dir ein besseres Verständnis über deine Hormone. Was sind Hormone? Hormone sind chemische Wirkstoffe, der der Körper selbst in den Drüsenorganen herstellt. Sie werden über die Blutbahn zum Zielorgan transportiert und wirken schon in kleinsten Mengen. Sie sind lebenswichtige Regulator Stoffe und steuern unter anderem den Stoffwechsel, den Wasser- und Elektrolythaushalt, das Wachstum, die sexuelle Entwicklung und die Sexualfunktionen. Hormone haben keinen direkten Einfluss auf den Stoffwechsel, sondern beeinflussen spezielle Abläufe des Stoffwechsels. Unterschieden werden sie in Drüsenhormone (Produktion in genau abgrenzten Drüsen) und den Gewebshormonen (Produktion dort, wo sie wirken) Was ist der Hormonhaushalt? Hormone wirken schon in kleinster Menge. Aus diesem Grund erfolgt eine permanente Kontrolle über ein zentrales Kontrollsystem, welches die Hormonproduktion regelt. Ein Feedbacksystem hemmt bei einem Hormonüberschuss und fördert bei einem Hormonmangel die Produktion. Der überwiegende Teil der Hormone wirkt in enger Wechselbeziehung und Bedarf eine gesamtheitliche Betrachtung. Eine Fehlsteuerung führt zu einem Ungleichgewicht des gesamten Organismus. So reagiert der Körper zum Beispiel bei Zugabe von Hormonen von außen mit einer verminderten Produktion. Wie wirken sich Abweichungen des Hormonhaushalts auf Ihre Gesundheit aus? Symptome einer Störung im Hormonhaushalt können sich in verschiedenster Art und Weise zeigen. Je nach Hormon können Haarausfall, Müdigkeit, Stressintoleranz, Stoffwechselstörungen bis hin zu Depression, Schlafstörungen und Übergewicht Anzeichen sein. Ursachen können verschiedene Gründe sein. Neben falscher Ernährung, Stress und verschiedenste Umwelteinflüsse, sind besonders Frauen durch Menstruation, Schwangerschaft und den Wechseljahren einer starken hormonellen Belastungen ausgesetzt. Welche Schlüsselhormone beeinflussen den Körper? Da Hormone wichtige Bestandteile des Körpers sind, ist es schwer wichtige Hormone zu definieren. Es kann gegebenenfalls ein Blick auf bedeutende Hormone geschaut werden, die eine große Rolle auf die sportliche/aktive Leistung haben. Dazu zählen die Hormone des Nebennierenmarks Adrenalin und Nor-Adrenalin. Beide zählen zu den Stresshormonen und haben Auswirkung auf die Weitung der Atemwege und der Gefäße (Adrenalin) sowie die Gefäßregulierung (Nor – Adrenalin). Adrenalin bewirkt zusätzlich die Stoffwechselaktivität, freie Fettsäuren aus dem Fettgewebe und die im Glykogenspeicher vorhandene Glukose werden ins Blut abgegeben.   Die in der Nebennierenrinde produzierten Hormone haben unter anderem Auswirkungen auf den Kalium – Natrium – Haushalt und auf den Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Fettstoffwechsel (besonders bei länger anhaltendem Stress).   Die Hormone der Bauchspeicheldrüse werden in zwei Zelltypen – Alphazellen und Betazellen- unterschieden. Die Alphazellen produzieren Glukagon, dessen Wirkung darin besteht Glukose aus Glykogen (Speicherform der Kohlenhydrate) in der Leber freizusetzen und damit der Blutzuckerspiegel ansteigt. Die Betazellen produzieren Insulin, dessen wichtigste Aufgabe die Senkung bzw. Normalisierung des Blutzuckerspiegels ist.   Eine weitere große Rolle spielen die Hormone der Keimdrüsen. Die Aktivität wird über andere Hormone oder über das Nervensystem gesteuert. Die Keimdrüsen des Mannes sind die Hoden, bei den Frauen die Eierstöcke. Die Aufgabe ist die Produktion der Sexualhormone in geschlechtsspezifischer Konzentration. Die Androgenen (z.B. Testosteron) bilden die sekundären Geschlechtsmerkmale aus und besitzen eine eiweißaufbauende (anabole) Wirkung. Die weiblichen Östrogene (z.B. Östradiol) bilden typische weibliche Geschlechtsmerkmale Welche Hormone produzierten die Schilddrüse? Die Schilddrüse ist ein ungefähr 20-25 gr schweres, gut durchblutetes Organ. An der Rückseite befinden sich 2 -6 pfefferkorngroße Drüsenkörperchen – die Nebenschilddrüse.  Während die Schilddrüse besonders den Grundumsatz steigert und die Körpertemperatur erhöht, wird die Nebenschilddrüse in Regelung des Kalziumhaushaltes mit einbezogen. Die Schilddrüsenhormone sind wichtige Partner anderer Hormone, wie Insulin, Glukagon und den Stresshormonen.   Durch die Produktion von Kalzitonin und dem Gegenspieler, dem Parathormon (aus den Nebenschilddrüsen) wird so der Kalziumeinbau in den Knochen geregelt. Zusätzlich vermindert das Parathormon die Kalziumausscheidung durch den Urin. Bedeutende Hormone der Schilddrüse sind Thyroxin T4 und die aktivierte Form davon Trijodthyronin T3. Hormone ins Gleichgewicht bringen Der Körper besitzt eine hoch komplexe und fein justierte Abstimmung auf jede mögliche Gegebenheit unseres Alltags. Eine hormonelle Supplementierung sollte nur in Absprache mit einem Facharzt erfolgen. Viel eher kann auf ein ausgewogenes gesundes Leben geachtet werden. Ausreichend körperliche Aktivität, gesunder Schlaf und gesunde Ernährung sollten der Kern unserer Gesundheit sein. Medien Pixabay:  wal_172619 (Coverbild) Michal Jarmoluk   Meine Premiumpartner Perform Better Zum Shop Athletic Green Zum Shop Best Body Nutrition Zum Shop

Alles, was Sie über den Hormonhaushalt wissen müssen Weiterlesen »

Das sportliche Training

Das Training: Strategien wie du deine Trainingsziele erreichst

Das Training: Strategien wie du deine Trainingsziele erreichst Wenn du deine Fitness steigern, dein Gewicht reduzieren oder die Form deines Lebens erreichen möchtest, dann ist es wichtig gezielte Maßnahmen anzuwenden. In diesem Artikel erfährst du mehr darüber, wie du effektiv trainierst und ein klares Ziel vor Augen hast. Lass uns beginnen! Das sportliche Training Um die eigene Leistung zu verbessern, müssen wir verstehen, was „Training“ eigentlich bedeutet. Dabei ist eine genaue Definition nicht genau möglich. Während Martin (1993, S. 16)die Definition wettkampforientiert ausrichtet. Geben Hollmann und Hettinger (2010, S. 124) eher eine im Breitensport angelehnte Definition. Grundsätzlich lässt sich aber feststellen, dass sportliches Training die körperliche Leistungsfähigkeit verbessern soll und unter biologischen Gesetzmäßigkeiten abläuft. Dabei müssen drei wesentliche Punkte beim Training vorliegen, um  langfristig eine Leistungsverbesserung zu erzielen: Das Training muss gezielt, planmäßig und systematisch ablaufen. Trainingsziele setzen Das Training muss zielgerichtet sein! Entsprechend der individuellen Vorrausetzungen und Möglichkeiten des Sportlers werden gezielt Methoden und Maßnahmen unternommen, um das Ziel zu erreichen. Das kann ein bestimmter Plan im Bereich Kraftsport sein oder ein Höhentraining, Bergtraining etc. sein. Ein Ziel zu haben, ist dabei unerlässlich.Tipp: Ziele müssen mindestens drei Eigenschaften vorweisen. Sie müssen inhaltlich klar definiert sein, sie müssen ein Ausmaß haben und zeitlich genau terminiert sein. Daher sind „fitter sein“, „schlanker sein“ etc. keine Ziele. Ein Ziel z.B. lauten ich möchte bis zum 31.12.23 die 5 km in unter 30 min laufen. Trainingsplan erstellen Das Training muss planmäßig verlaufen. Es wird eine Struktur mit genau festgehaltenen Schritten erarbeitet, die zum Erreichen der Ziele führen. Diese Struktur wird im Voraus erarbeitet, die Inhalte und Methoden, Belastungsstruktur und Organisationsformen werden dabei festgelegt.Tipp: Kein Leistungssportler trainiert die komplette Saison unter voller Belastung. Es macht Sinn einen langfristigen Trainingsplan mit vielen kleinen Trainingsschritten zu erstellen. Dieser wird vorab unter Berücksichtigung der persönlichen Ziele und der individuellen Trainingserfahrung erstellt. Dabei sollten alle motorischen Fähigkeiten berücksichtigt werden! Wie wird der Trainingsplan erstellt Das Training muss systematisch erfolgen und erfolgt in regelmäßigen und dauerhaft aufbauenden, Trainingsschritten. Dabei wird jeder Schritt genau absolviert, kontrolliert und gesteuert. Nur dann lässt sich der Erfolg maximieren.Tipp: Mach deinen Plan nicht von Tagesformen abhängig. Trainingspläne sollten auch unter Berücksichtigung deines Alltages erstellt werden. Meine Buchempfehlung! Hypertrophietraining: Wissenschaft und Praxis für optimalen Muskelaufbau. Richte das Training auf Langfristigkeit aus Sportliches Training ein ist ein langfristiger Prozess, der sich auf vier Ebenen entwickelt. So ist Training ein zielorientierter Prozess, der planvoll und systematisch auf Langfristigkeit angelegt ist. Dabei sollte sich an das eigene individuelle Leistungsniveau und dem persönlichen Ziel orientiert werden. Darauf basierend wird die Methodik des Trainings festgelegt.   Unser Körper reagiert im gewissen Maßen mit gleichen Gesetzmäßigkeiten auf eine Trainingsbelastung, diese sind aber höchst individuell und von Sportler zu Sportler unterschiedlich. Belastungsreize und Anpassungszeitraum zwischen Sportlern sind abhängig von vielen Faktoren, wie Genetik, Trainingszustand, Motivation etc. Dies muss bei der Planung und Durchführung berücksichtigt werden. Training ist also ein Prozess der Spezialisierung und ein Prozess der Anpassung.   Werden diese individuellen Faktoren und die biologischen Grundsätze berücksichtigt, wird die persönliche Leistung nur durch dauerhaftes, systematisch und progressives Training steigen. Tagesaktuelle und einmalige Trainingseinheiten werden keine Resultate vollbringen. Somit ist Training ebenfalls ein Prozess der Steuerung. Training versus Üben Obwohl beide häufig als Synonym verwendet werden, beschreiben sie dennoch zwei unterschiedliche Wörter. Während das Training grundsätzlich auf eine körperliche Anpassung abzielt, soll das Üben eine Verbesserung von Bewegungsfertigkeiten erreichen. Beispielsweise zielt das Bankdrücktraining auf einen Aufbau der Brustmuskulatur ab, während die Übung des Bankdrückens eine gezielte Verbesserung der Technik im Bankdrücken im Sinn hat. Grundgedanken für die Praxis. Soll ein Training nun effektiv und erfolgreich sein, ist es unerlässlich konkret sein Ziel zu bestimmen. Je konkreter und spezieller das Ziel ist, desto zielstrebiger wird der Weg zum Ergebnis sein. Erst wenn das Ziel greifbar ist, kann planmäßig und systematisch das Training erfolgen. Dabei sind Geduld und Beständigkeit zwei wichtige Eigenschaften zum Erfolg. Die einzelnen Schritte: Setze dir genaue Ziele Erstelle dir vorab einen Trainingsplan Kontrolliere deinen Fortschritt  und passe deine Ziele stetig an Literaturverezeichnis Hollmann, W. & Hettinger, T. (2000). Sportmedizin. Grundlagen für Arbeit Training und Präventivmedizin (4. Aufl.). Stuttgart: Schattauer   Martin, D., Carl, K. & Lehnertz, K. (1993) Handbuch Trainingslehre (2. Auflage). Schorndorf: Hofmann Medien Pixabay:  Ichigo121212 (Coverbild) Meine Premiumpartner Perform Better Zum Shop Athletic Green Zum Shop Best Body Nutrition Zum Shop

Das Training: Strategien wie du deine Trainingsziele erreichst Weiterlesen »

Nach oben scrollen
WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner